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Wenn es im Spiel ein wenig durcheinander läuft, spricht der Sportreporter gerne von einem bunt zusammengewürfelten Haufen. Beim HSC Hellas-1899 stiegen gleich fünf davon ins Wasser. Und das war beabsichtigt. Denn Jugendtrainer Heiko Ropers hat mit Unterstützung des Herren-Coaches Dragan Dobric im Freibad an der Johanniswiese ein besonderes Wasserballturnier auf die Beine gestellt, bei dem der Nachwuchs mit 2.Liga-Akteuren und Freizeit-Aktiven auf fünf Teams verteilt war.

Es war eine kreative Reaktion auf die Folgen der Corona-Krise, denn gerade die Wasserballer sind durch die Auflagen arg gebeutelt. Nur die deutsche Meisterschaft wurde kürzlich ausgespielt, die Hildesheimer Aktiven sitzen dagegen seit Anfang März auf dem Trockenen, dürfen mittlerweile zwar wieder gemeinsam trainieren, das war es aber schon. Auch der Ablauf in der kommenden Saison ist noch offen, da ist es schwer, die Motivation der Athleten hoch zu halten.
"Wir sind trotz der Widrigkeiten sehr zufrieden mit der Beteiligung", so Heiko Ropers. Damit sich seine Jungs langsam an die Erwachsenen heran arbeiten können und die Großen auch mal wieder in den Spielmodus finden, hat er für zwei Abende ein vereinsinternes Sparring vorbereitet, bei dem sich Spaß und Ehrgeiz die Waage halten sollten und bei dem auch besondere Gäste mit am Start waren. Unter anderem mischte sich Profi Fynn Schütze, der gerade Deutscher Meister mit WASpo 98 Hannover geworden war, in seinem Heimatverein unter die Schar. Sein Bruder Linus, Juniorennationalspieler bei den White Sharks Hannover, mischte ebenfalls mit. Die früheren Jugendchampions Vincent Gogoll und Daniel Weiterer kamen extra aus Braunschweig, um bei dem Happening dabei zu sein. Gewinnen wollte jeder, auch wenn es statt Medaillen und Urkunden nur Weingummi-Trommeln gab.
Von 14 bis 60 Jahre reichte die Altersspanne - von den U14-Junioren Max Becker und Christopher Burgmann bis hin zum Senior Markus Weiterer, der am Ende sogar eine besondere Auszeichnung erhielt. Im Bademantel nahm er aus den Händen des Vorsitzenden Jan Heinemann den Silbernen Ehrenbrief entgegen für seine 60-jährige Treue zum Hellas-99, dem er auch lange als Funktionär diente. Acht Jahre lenkte Markus Weiterer als Vorsitzender den Klub, zwölf Jahre war er Wasserballwart. Dafür gab es reichlich Applaus genauso wie für die Ehrung Fynn Schützes als Deutscher Meister und das Dankeschön an die Macher des Trainingsturniers, Heiko Ropers und Dragan Dobric. Es soll auch eine Wiederholung geben - dann am liebsten ohne Corona.  

Frisch aus dem Wasser und gleich ausgezeichnet: Hellas-99-Vorsitzender Jan Heinemann übergibt seinem früheren Vorgänger Markus Weiterer den Silbernen Ehrenbrief, dahinter stehen Heiko Ropers, Fynn Schütze und Dragan Dobric.

   
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