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Keinen Sommerurlaub ohne Sport. Dieser Devise ist die Wasserball-Familie Weiterer aus dem HSC Hellas-1899 auch in der Corona-Krise treu geblieben - wenn auch im kleineren Maßstab.

In den letzten vier Jahren verbanden sie ihren Aufenthalt an der Nordsee immer mit einem Auftritt beim Wasserball-Turnier in der Büsumer Perlebucht, dreimal gewannen sie sogar den Watt'n'Cup. Den Pokal hätten sie auch 2020 gerne verteidigt, doch der SV Meldorf Seals als Ausrichter musste wegen der Pandemie den fröhlichen Vergleich aus dem Terminkalender streichen. Für die Stammgäste aus Hildesheim hielten sie ein kleines Trostpflaster bereit und luden sie zu einem Trainingsabend in das heimische Freibad ein. Also Chlorwasser statt Meerwasser lautete die Devise. Hellas-99-Oldie Roland Weiterer machte sich von Büsum aus mit Tochter Lisbeth und Sohn Benno sowie den Neffen Florian und Torben auf den Weg ins 15 Kilometer entfernte Meldorf. SV-Cheftrainer Hubert Thoma schickte den Hellenen extra vorher einen Trainingsplan zu, damit diese sich darauf einstellen konnten, dass hoch oben im Norden auch in der Ferienzeit emsig gearbeitet wird. Ausgiebige Dehngymnastik, ein ansprechendes Schwimmprogramm und Technikeinheiten standen auf dem Zettel, am Ende noch ein Spiel mit speziellen Corona-Regeln, bei denen die Aktiven auf den Abstand achten sollten und sich vor allem bewegen mussten. "Die haben ich mir selbst ausgedacht, die gibt es nur hier", sagte Coach Helmut Thoma. Die Hildesheimer freuten sich über die spaßige Atmosphäre und machten gerne mit, auch wenn die Einheit den Watt'n'Cup nicht wirklich ersetzen konnte. Um den soll es im Sommer 2021 wieder gehen. Aufgeschoben ist eben nicht aufgehoben.

Bild: Hildesheimer und Meldorfer Wasserballer trainieren gemeinsam im Meldorfer Freibad. Foto: Karen Fajersson

   
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